Impressum

„Gut trainiert in einen Wettkampf gehen, ist die halbe Miete“.

Dieser Ausspruch hat besonders Geltung für die gesamte Selbstverteidigung.

Die Selbstverteidigungsausbildung mit ihrer unendlichen Trainingspalette ist der eigentliche Schrittmacher in Richtung Einsatz. Hier beginnt die Grundsteinlegung für den späteren „Ernstfall“ für die sogenannte Realität.

Selbstverteidigung - waffenloser Kampf

Die Selbstverteidigung (waffenloser Kampf) gehört eigentlich schon immer zum festen Ausbildungsrepertoire des Spezialisten für besondere Sicherheits – und Schutzaufgaben.

Wenn man in der Geschichte zurückblickt, so stellt man fest, dass schon im klassischen Altertum die Leibwachen der damaligen Herrscher in verschiedenen Kampfarten besonders ausgebildet wurden. Sie hatten Spezialaufgaben zu erfüllen und man erwartete von ihnen besondere Erfahrung und Kampfkenntnisse mit und ohne Waffen. Sie gehörten zum elitären Teil der Streitkräfte und genossen besonderes Ansehen, wurden besser bezahlt und hoben sich deshalb von der normalen Soldatenschicht ab.

Dieser Vorgang setzte sich fort bis in unser heutiges Zeitalter mit dem Unterschied, dass sich die brutalen Kampftechniken früherer Art mehr und mehr verfeinert haben und man die Bewegung des Körpers, die Ausnutzung der Kraft, das Umsetzen von Energie und Schnelligkeit, das Ausweichen und Widerstandbrechen, die Hebe-, Schlag- und Trittechniken so gezielt trainiert, dass heute der bloße Einsatz des Körpers ohne Waffe dem Einsatz mit der Waffe in keiner Weise nachsteht.

Der daraus entstehende Überraschungseffekt für den Angreifer kann so groß sein, dass die Person ohne Waffen, aber mit gezielt eingesetzten Körpertechniken meist erfolgreich ohne schwerwiegende Verletzungen die Konfrontation übersteht. Damit hat sich die Ausbildung im waffenlosen Kampf schon ausgezahlt.

Dass aber dieser Standard in der hohen Kunst der Selbstverteidigung erreicht wurde, verdanken wir in erster Linie der Verbreitung der fernöstlichen Kampfsportarten Ende des 19. Jahrhunderts. Vorher war der fernöstliche Raum für andere Völker auf diesem Gebiet tabu.

nach oben

Judo Jiu-Jutsu / Ju-Jutsu Karate Tae-kwon-do
Kung Fu Kendo /Kempo Aikido Nin Jutsu

Um mal die bekanntesten zu nennen, die in unseren Bereichen immer populärer wurden, reges Interesse und Zuspruch fanden und immer mehr begeisterte Anhänger bekommen.

Das moderne Selbstverteidigungstraining sollte sich nach den Erfahrungen über Täterverhalten sowie nach sorgfältiger Beurteilung denkbarer Konfliktsituationen eine Kombinationsausbildung mehrerer Selbstverteidigungs- und Nahkampfarten sein.

In der Sportschule Ken•Zen•Jyuku werden zum Beispiel folgende Techniken gelehrt:

Hebel-, Wurf-, Schleuder- und Ausweichtechniken aus dem
  Judo / Jiu-Jitsu / Aikido.

Schlag- und Trittechniken mit Händen, Armen, Beinen und Füßen
  aus dem Karate / Tae-kwon-do / Kung Fu.

Weiterhin werden Kenntnisse über Abwehr und Angriff von Stöcken, Stangen oder langen Gegenständen vermittelt. Hierzu kommen Techniken aus dem Kendo zum Einsatz.

Diese Pflichtkriterien stehen aber keinesfalls in Konkurrenz zu einer privat ausgeübten Kampfsportart. Es kann nur von Vorteil für die Ausbildung sein, wenn schon Vor- oder Spezialkenntnisse vorhanden sind.

Beginnt man mit der Ausbildung im waffenlosen Kampf, in der Sportschule Ken-Zen-Jyuku wird nach einem sinnvollen und zweckmäßigen Aufwärmtraining folgende Techniken als Minimum in einem Basisprogramm festgeschrieben:

Hüft und Schulterwürfe
Abwehr bei Angriffen von vorn
Abwehr bei Angriffen von hinten (Umklammerung und Würgen)
Abwehr von Tritten

Abwehr von Faustschlägen
Messerabwehr, Stockabwehr
Abwehr von Bedrohung mit Faustfeuerwaffen, von vorn und rückwärts
Angriffs- und Abwehrtechniken aus dem Karate und dem Tae-kwon-do

• Kennen lernen der anatomischen Punkte, die als Angriffspunkte am   menschlichen Körper von wesentlicher Bedeutung sind.

Nach einer schul- und drillmäßigen Ausbildung sollte sich jeder Teilnehmer im   Freikampf üben, um somit die erlernten Techniken praxisnah anwenden zu   können.

Die weiterführende Ausbildung ergibt sich aus Variationen der Grundtechniken. Hier wird von der Sportschule Ken-Zen-Jyuku keine Mühe und Zeit gescheut, um den Schülern auf die gerade aktuellen Angriffsformen und Vorgehensweisen von Angreifern einzustellen.

Der Ausbildungsplan sollte das Zeitlimit von 1x 2 Stunden pro Woche nicht unterschreiten, wenn eine Steigerung der Leistungsfähigkeit des einzelnen erreicht werden soll. Es bestehen keine Zweifel, dass das Erreichen einer gewissen Perfektion sehr zeit- und arbeitsintensiv ist, zumal ein anderer Faktor mit entscheidend ist: die geistige und psychologische Fitness.

 

Seit dem 14.09.2007 bieten wir auch Selbstverteidigungskurse speziell für Mädchen und Frauen an. Mehr findet ihr HIER.

nach oben