Impressum

Die Sportschule Ken-Zen-Jyuku bietet vier verschiedene Sportarten an.
Für detailliertere Informationen zu den jeweiligen Sportarten klicken Sie
bitte auf die jeweilige Grafik.

Interessante Tipps & Tricks, so wie Buchempfehlungen und weiteres informatives könnt ihr HIER einsehen.

Spezielle Kurse für unsere weiblichen Sportfans findet ihr HIER.

 

Karate   Jiu-Jitsu
Judo Schlumpf-Karate
Schlumpf-Karate  

 

 

 

Karate

„Aufgehoben ist der Widerspruch zwischen Einheit und Vielheit.
In Einem ist alles, wir sind im All ein.“

 

Karate entstand vor mehr als 1000 Jahren, als der buddhistische Mönch und Begründer des Zen Daruma im Kloster Shao-Lin in China lebte. Er unterwies seine Schüler in Übungen, die den Körper kräftigten sowie Ausdauer und Stärke verleihen sollten, denn die harte Disziplin der Religion verlangte eine kräftige Konstitution.

Diese Körperschule wurde dann weiterentwickelt und als Shao-Lin Kampfkunst bekannt. Chinesen brachten sie später nach Okinawa (Japan), wo sie mit hoch effektiven Kampftechniken angereichert wurde.

Eine Form des Karate ist das Karate-Do. Der moderne Meister dieser Kunst, Gichin Funakoski, starb 1957 im Alter von 88 Jahren. Er bildete die Stilrichtung des Shotokan Karate heraus, welches an der Sportschule Ken-Zen-Jyuku gelehrt und unterrichtet wird; der Stil wurde nach seinem Künstlernamen “Shoto”, unter dem er Gedichte schrieb, und seinem ersten richtigen Dojo Shotokan (Kan=Halle) bekannt. Für den Meister war Karate eine Kampfkunst, gleichzeitig aber auch ein Weg (Do), den Charakter zu formen. Gichin Funakoski trug den Künstlernamen Shotokan, was übersetzt soviel bedeutet wie „das Rauschen der Kieferwipfel“.

Das Karate-Do - der Weg der leeren Hand - ist eine Kampfkunst, die den Charakter durch Training entwickelt, sodass der Karateka jedes physische und psychische Hindernis überwinden kann.

Karate ist eine Kampfkunst zur waffenlosen Selbstverteidigung, bei der Arme, Beine und Körper trainiert werden.

Karate-Do erzieht den Körper und stärkt durch die Meditation den Geist. In unserer Zeit hat Karate-Do sehr an Popularität gewonnen und hat sich zu einem modernen Kampfsport entwickelt.

Karate wird heute als internationaler Sport von vielen Menschen auf der ganzen Welt betrieben. Obwohl er als Kampfsport betrieben wird, betont echtes Karate besonders die geistige Haltung und hält an Tradition und Werten wie Disziplin, Bescheidenheit und genauste Ausführung der Kampftechnik fest.

Die Vollkommenheit der Persönlichkeit zu erreichen, ist ein Ziel der Kampfkunst Karate und lässt deshalb das Karate nicht nur als Kampfsport einschätzen. Durch ständiges Lernen gezielter Übungen und Verbesserungen wird man den Weg des Karate kennenlernen, mögen und letztlich durch diesen Weg, der zur Vervollkommnung des Menschen führt, auch Wohlbefinden erlangen. Dies ist der tiefere Zweck des Karate.

Der persönliche Geist des Übenden wird zur Ruhe gebracht. Durch Erlangung und Erhaltung der Ruhe in der einzelnen Person und durch das Einkehren in das Innere selbst, kann man mit sich, mit anderen und der Natur im Einklang leben.

nach oben

Judo

Judo ist ein Kampfsport nach wohl überlegten festen Regeln. Beim Judo können die Kinder balgen und Aggressionen harmlos abreagieren, ohne dass bei dieser Form einer sportlichen Betätigung jemand verletzt oder Schaden angerichtet wird.

Judo ist eine olympische Sportart und wird in fast allen Ländern der Erde betrieben.

Dem Kinderjudo werden von Ärzten und Pädagogen besondere Werte zuerkannt. Die Kinder erhalten eine vielseitige, motorische Ausbildung, ohne einseitig überfordert zu werden. Motorische Grundeigenschaften wie Gewandtheit, Schnelligkeit, Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer werden verbessert. Die Kinder lernen in der Gruppe ein positives Sozialverhalten. Die Fairness steht im Vordergrund. Prügeln findet nicht statt. Judo macht Spaß!

Es gibt Erfolgserlebnisse, aber der Schüler lernt ebenso seine Grenzen kennen und mit Niederlagen “fertig zu werden”. Auch durch Misserfolge, z. B. im Vergleich mit geübten Judokämpfern, kann ein Lernfortschritt erzielt und der Ehrgeiz geweckt werden.

 

nach oben

Jiu-Jitsu

Wird auch “die nachgiebige Kampfkunst” genannt. Jiu-Jitsu ist eine moderne waffenlose Selbstverteidigung, die wesentlichen und wichtigsten Techniken kommen aus dem Karate, Aikido und Judo sowie der anderen artverwandten Kampfsportkünste.

Lernen Sie mit Jiu-Jitsu eine praxisnahe Selbstverteidigungstechnik kennen. Erfahren Sie nach dem Motto “Aus der Praxis für die Praxis” die besten Übungen, die eine gezielte und waffenlose Selbstverteidigung gegen einen oder mehrere bewaffnete oder unbewaffnete Gegner ermöglichen. Techniken und Griffe werden ausführlich erklärt.

Jiu-Jitsu wird heute auf der ganzen Welt von der Polizei eingesetzt um erfolgreich auf alle Gefahrensituationen reagieren zu können.

Selbstverständlich ist gerade diese Kampfsportart für Kinder sehr gut geeignet.

Windows Media Player
ca. 3,3 MB

Hier könnt ihr Euch ein Demo von Kombinationstechniken im Jiu-Jitsu ansehen und dowloaden.

Rechte Maustaste auf das Symbol und dann "Ziel speichern unter..."

 

Schlumpf-Karate

Das Schlumpf-Karate ist für Kinder im Alter von 4-6 Jahren bestimmt. Hier werden die Schlümpfe spielerisch in die Kunst des Karate eingeführt und lernen hierbei ihren eigenen Körper besser kennen. Es wird dafür ein speziell für Kinder entwickeltes Trainingsprogramm benutzt, um den körperlichen und geistigen Aufbau zu fördern. Im Training lernen die Schlümpfe sich zu verteidigen und wann sie es anwenden dürfen. Um das ganze noch attraktiver zu gestalten, wird mit richtigen Boxhandschuhen und Fußschützern trainiert und gekämpft.

Zur Steigerung der Motorik und Konzentration.

 

nach oben

 

Teakwondo

... (auch Tae-Kwon-Do oder Taekwon-Do) ist ein koreanischer Kampfsport und steht für Fuß (Tae), Faust (Kwon) und Weg (Do, hier ist der Weg des Geistes gemeint). Obwohl Taekwondo für den laienhaften Betrachter große Ähnlichkeiten mit anderen asiatischen Kampfsportarten aufweist, unterscheidet es sich in einigen wesentlichen Punkten von diesen. So ist die Taekwondo-Technik sehr auf Schnelligkeit und Dynamik ausgelegt, was nicht zuletzt durch den Wettkampf bedingt ist. Im Taekwondo dominieren Fußtechniken deutlicher als in vergleichbaren Kampfsportarten.

Begriff und Inhalt

Der Begriff Taekwondo tauchte erstmals 1955 auf und wurde von General Choi Hong-Hi (ITF) entwickelt. Weltweit gibt es zwei Taekwondo-Stile (ITF und WTF), die sich hauptsächlich in der Formausübung und im sportlichen Kampf unterscheiden. Taekwondo entwickelte sich während der japanischen Besatzung in Korea und wurde durch das japanische Karate mit beeinflusst. Natürlich gab es lange vor der Einführung des Karate waffenlose Kampfkünste in mehr oder weniger systematischer Form in Korea. Ihr ursächlicher Einfluss auf die spätere Kampfart Taekwondo darf aber mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Erst später, als sich verschiedene Taekwondo-Unterstile herauszukristallisieren begannen, wurden einige Elemente im Nachhinein hinzu ergänzt, wie etwa das im Taekgyeon entsprechend vorhandene Verbot des olympischen Wettkampfsystems, mit der Faust den Kopf zu treffen. Das Wort Taekwondo setzt sich aus den folgenden drei sinokoreanischen Silben zusammen:

Tae = „Tritt“ (steht für alle Fußtechniken),
Kwon = „Faust“ (steht für alle Hand- und Armtechniken) und
Do = „Weg“ (wie im Deutschen auch als Methode oder Zielstreben zu verstehen, mit dem chin. Begriff TAO in engem Zusammenhang ).

 

Sportler bei einem Bruchtest.

 

 

Taekwondo als moderner Sport unterteilt sich heute in die einzelnen Disziplinen:

  1. Formenlauf (Teul, Hyeong, Pumsae (Taegeuk/Palgue)): festgelegte Techniken werden in vorgegebener Reihenfolge durchgeführt.
  2. Selbstverteidigung (Hosinsul): Selbstverteidigung gegen einen/mehrere unbewaffnete oder bewaffnete Gegner.
  3. Einschrittkampf (Hanbon Kirugi, Ilbo-Matsoki, Ilbo-Taeryeon): Ein Schaukampf mit festgelegter Technikenreihenfolge gegen einen Gegner. Neben dem Einschrittkampf gibt es auch noch den Zwei- und Dreischrittkampf (Ibo- bzw. Sambo-Matsoki, Ibo- bzw. Sambo-Taeryeon), die eher untergeordnete Bedeutung haben.
  4. Bruchtest (Gyeokpa): Zerstören von Holzbrettern, Ziegeln oder sonstigen Materialien mittels Taekwondo-Techniken.
  5. Freikampf (Daeryeon, Matsoki oder Gyeorugi): abgesprochener oder freier Kampf in verschiedenen Kombinationen.
  6. Wettkampf (Chayu Matsoki): Leicht-, Semi- oder Vollkontaktkampf gegen einen Gegner.
  7. Grundschule (Gibon Yeonseup), Gymnastik (Dosoo Dallyon) und Theorie (Ilon) sollten aber auch ständige Trainingsbestandteile sein.

Durch kontinuierliches Training und bewusste Ausübung dieser Disziplinen sollen die Taekwondoins, so werden alle Taekwondo-Betreibenden genannt, ihren Geist schulen. General Choi Hong-hi, der Begründer des ursprünglichen Taekwondos, hat dies in fünf zu erreichenden Zielen zusammengefasst, die als „Grundsätze des Taekwondo“ gelten:

  1. Ye-Ui, die Höflichkeit
  2. Yom-Chi, die Integrität
  3. In-Nae, das Durchhaltevermögen
  4. Guk-Gi, die Selbstdisziplin
  5. Beakjul-bool-gul, die Unbezwingbarkeit

Um diese Ziele zu erreichen, stellte Choi Hong-hi einen Eid auf, dem sich alle Taekwondo-Schüler verpflichtet fühlen sollen:

  • Ich verpflichte mich, die Grundsätze des Taekwondo einzuhalten
  • Ich verpflichte mich, meinen Trainer und alle Höhergestellten zu achten
  • Ich verpflichte mich, Taekwondo nie zu missbrauchen
  • Ich verpflichte mich, mich für Freiheit und Gerechtigkeit einzusetzen
  • Ich verpflichte mich, bei der Schaffung einer friedlicheren Welt mitzuarbeiten

Um mit einer Taekwondo-Technik die nötige Kraft und die damit verbundene durchschlagende Wirkung zu erzielen, bedient sich der Taekwondoin bestimmter physikalischer Gesetzmäßigkeiten. Das Wissen um diese physikalischen Gesetze nannte Choi Hong-hi „Theorie der Kraft“. Sie besteht aus:

  • Konzentration: Die gesamte Kraft genau im Moment des Schlages auf eine möglichst kleine Fläche wirken zu lassen. Große Fläche = kleine Kraftwirkung, kleine Fläche = große Kraftwirkung.
  • Reaktionskraft: Gegnerische Kraft plus eigene Kraft = Kraft, die auf den Gegner einwirkt.
  • Gleichgewicht: Angriff wird wirksamer und Abwehr wird stabiler, wenn der Körper sich im Gleichgewicht befindet.
  • Atmungskontrolle: Eigene Schlagwirkung und Schutz des eigenen Körpers erhöhen sich durch Anspannen der Bauchmuskeln (Ausatmen und Pressen) im Moment des Schlages.
  • Schnelligkeit: Je größer die Geschwindigkeit, desto größer ist die wirksame Kraft. In physikalische Formeln ausgedrückt: Kraft = Masse × Beschleunigung, wobei Beschleunigung = Geschwindigkeitsänderung pro Zeitintervall.
  • Masse: Je größer die am Schlag beteiligte Masse (Hüfte und gesamter Körper, nicht nur das schlagende/tretende Körperteil), desto größer die wirksame Kraft. Kraft = Masse × Beschleunigung.

© wikipedia.org

nach oben