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ENZYKLOPÄDIE
des Shôtôkan-Karate Schlatt-Books
Enzyklopädie
Zen in Bewegung - Moving Zen
Eine Reise in das Herz des Karate
W. C. Nicol, Schlatt-Books
Zen in Bewegung - Moving Zen
Karate Kata 1
Heian 1-5, Tekki 1,
Bassai-Dai Wolf-Dieter Wichmann, Falken Verlag
Karate Kata 1

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Beeindruckt Eure Freunde und Familie, in dem ihr ihnen auf japanisch bis 10 vorzählt. So hinterlaßt ihr sicher einen guten Eindruck...

Eins Ichi
Zwei Ni
Drei San
Vier Shi
Fünf Go
Sechs Roko
Sieben Shichi
Acht Hachi
Neun Kyu
Zehn Ju

Die Endvokale werden im Allgemeinen nicht betont, sondern verschluckt.

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Hier werden Begriffe und Redewendungen des Karate und die zugehörigen japanische Schriftzeichen erklärt.

 

OSS ist eine phonetische Übertragung, die aus zwei Schriftzeichen gebildet ist. Das erste Zeichen osu bedeutet wörtlich „stoßen“ oder „drücken“ und bestimmt die Aussprache des ganzen Wortes. Das zweite Schriftzeichen shinobu hat die Bedeutung von „ertragen, erdulden, erleiden“.

Der Gebrauch dieses “allmächtigen“ Wortes OSS reicht vom alltäglichen Gruß bis hin zur Bedeutung „danke“, „bitte“ oder ich habe verstanden“ und kann in der Karatewelt fast ständig benutzt werden. In Japan ist es für den Karateka das Wort der Wörter.

Das OSS sollte nicht nur mittels der Stimmbänder aus dem oberen Drittel des Körpers kommen, sondern – wie alle Energie im Karate – aus dem hara (tanden) im Unterbauch.

Ausgeführt mit einer Verbeugung drückt es Respekt, Sympathie und Vertrauen gegenüber der/dem Anderen aus. OSS sagt aber auch dem Sensei, dass ich seine Anweisung verstanden habe und versuchen werde, sie nachzuvollziehen.

Beim Abgrußritual vor und nach dem Training gibt es beim „Gruß-nach-vorne“ - „shômen-ni-rei“ – oder bei dem „Gruß-zum-Sitz-der Götter“ – „shinza-ni-rei“ – kein OSS, sondern nur eine stille Verbeugung. Erst wenn der sensei beim “sensei-ni-rei“ oder die Mittrainierenden beim „otagai-ni-rei“ gegrüßt werden, hört man das OSS: Einmal als Bitte für den Versuch, den Weg des Karate gemeinsam beschreiten zu wollen, und dann als Dank am Ende des Unterrichts.

„Wachsamkeit“

„Wenn man das kihon beendet oder wenn man in der kata die letzte Faustbewegung gemacht hat, dann darf man nicht sofort das ganze ki herausnehmen.

Es ist wichtig, dass man immer mit Energie gefüllt ist, um einerseits auf urplötzliche Veränderungen reagieren, aber andererseits darüber hinaus ruhig zu der Ausgangsstellung, „zum eigenen Ursprung“ zurückkehren zu können.

Auch wenn der Ablauf noch so prächtig war, der Abschluss der Aktion, Bewegung oder kata darf auf keinen Fall in Unordnung geraten.

Seit alters her wird im japanischen bûdo auf dieses zanshin Wert gelegt. Auch im täglichen Leben ist zanshin eine wichtige innere Einstellung.“ (Tsuyama Katsuhiro 8.Dan)


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